Blog-Revival mit Gulasch

Nach einer längeren Pause wird hier wieder gebloggt! Ein konkretes Koch-Projekt wie #cookingeurope oder #cookingcookbook steht derzeit nicht an bei uns. Aber es müssen ja nicht immer neue Kochentdeckungen sein. Ich werde einige unserer Lieblingsrezepte verbloggen, diesesmal ein klassisches Gulasch.

Unser erstes Rindsgulasch haben wir vor vielen Jahren nach der Plachutta Kochschule gekocht. Und im Grunde verwenden wir dieses Rezept auch heute noch, nur dass wir inzwischen ein paar Dinge angepasst haben:

  • Mehr Zwiebel! Plachutta verwendet auf 1kg Fleisch nur 700g Zwiebel, für ein echtes Gulasch ist uns das zu wenig.
  • Im Buch wird mit Wasser oder Rindsuppe aufgegossen. Ich nehme selbstgemachte Gemüsebrühe, die hab ich meistens vorrätig.
  • Ein Stück Selchspeck (oder Kernfett) wird mitgekocht, damit das Gulasch einen schönen Spiegel bekommt.
  • Wir ersetzten einen Teil des milden Paprikas durch scharfen Paprika.

Gulasch

Zutaten:

  • 1,5 kg Wadschinken (in groben Stücken, ca 5 cm)
  • 2 kg Zwiebeln
  • 1,5 Liter Gemüsesuppe
  • 5 Knoblauchzehen, klein gewürfelt
  • 2 EL mildes Paprikapulver
  • 1 EL scharfes Paprikapulver
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • 2 TL Majoran
  • 1-2 EL Mehl
  • etwas Essig
  • ein WENIG geriebene Zitronenschale
  • Öl (oder Schmalz), Salz, Pfeffer

Wir empfehlen, das Gulasch schon am Vortag zuzubereiten, denn aufgewärmt schmeckt es nun einmal besser. Wenn man nach einem Bürotag am frühen Abend damit anfängt, ist es bis zum Schlafen gehen fertig und man hat am nächsten Tag nicht mehr viel Arbeit.

Apropos Arbeit: Die kommt jetzt, denn nun muss man erst einmal 2 kg Zwiebel schälen und würfeln. Dann wird der Zwiebel in einem großen Topf braun geröstet. Das liest sich jetzt so einfach aber das dauert! Wir sind inzwischen dazu übergegangen, den Zwiebel in 2 Pfannen anzurösten, damit es ein bisschen schneller geht. Hier hat sich die Plachutta Kochschule jedenfalls bewährt, da bei vielen Rezepten die Zubereitung bebildert ist. Wir wären sonst nicht auf die Idee gekommen, dass der Zwiebel SO dunkel sein muss.

Während der Zwiebel röstet, kann man die restlichen Zutaten herrichten. Vor allem sollte man den Paprika und das Essigwasser parat haben, und die Suppe muss heiß sein. Wenn der Zwiebel fertig geröstet hat, den Paprika einrühren, nur kurz mitrösten und mit Essigwasser aufgießen. Dann die Suppe dazuleeren und aufkochen. Den Knoblauch dazugeben und alles 20 Minuten dünsten. Den Gulaschansatz mit einem Stabmixer pürieren und danach abkühlen lassen.

Jetzt das Fleisch schneiden, wenn das nicht schon der Fleischhauer erledigt hat. In den abgekühlten Gulaschansatz Tomatenmark, Kümmel, Majoran und Knoblauch einrühren, etwas salzen und dann das Fleisch und den Selchspeck hinzufügen. Alles aufkochen, zudecken, und für zwei Stunden auf kleiner Flamme stehen lassen. Ab und zu umrühren. Nach etwa 2 Stunden den Herd abdrehen und schlafen gehen.

Am nächsten Tag das Gulasch aufkochen. Testen ob das Fleisch weich ist, wenn nicht, dann noch eine Weile dünsten. Mehl mit etwas Wasser verrühren und ins Gulasch einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch ein paar Minuten köcheln lassen, dann servieren.

Wir waren uns einig, dass uns das Gulasch dieses mal besonders gut gelungen ist!

2 Kommentare zu „Blog-Revival mit Gulasch

  1. Hey… das freut mich auch das du den Blog von Euch wieder aktiviert mit euren Lieblingsrezepten.
    Viel Freude beim neu aufleben lassen und freue mich schon aufs nächste Rezept.
    Lg

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