CCB #23: Besuch in Stars Hollow

Die Serie Gilmore Girls habe ich erst vor ein bis zwei Jahren kennengelernt, als sie auf Netflix lief. Der Alsergrundler hat erzählt dass es ein Kochbuch dazu gibt, und ich war irritiert. Was soll da drinstehen? Telefonnummern von Lieferdiensten? Zubereitungsanweisungen für Tiefkühlpizza? Aber das Kochbuch von Kristi Carlson heißt nicht ohne Grund Eat like a Gilmore – und nicht Cook like a Gilmore! Denn es wurde ja auch durchaus feines Essen aufgetischt in der Serie, z.B. von der genialen Köchin Sookie. Aber auch in Luke’s Diner wurden appetitliche Speisen serviert und Emilys Köchinnen wussten auch, wie man gutes Essen zubereitet. Also stand fest, das Kochbuch musste in die Sammlung!

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Das Buch ist von Fans und für Fans der Serie geschrieben. Zu jedem Gericht wird erklärt, wann es in der Serie vorkam und von wem es serviert wurde. Neben diversen Speisen von Sookie, Luke’s Diner und Emily gibt es auch einige Stadtspezialitäten und verschiedene Drinks und Kaffeevariationen. Vor allem die Rezepte aus Luke’s Diner sind „klassisch amerikanisch“, bei den Rezepten von Sookie und Emily findet man aber auch Gerichte aus der internationalen Küche.

Für unsere Besucherin – selbst ein Gilmorefangirl – haben wir ein Drei-Gänge-Menü ausgewählt. Die Vorspeise gab es in Luke’s Diner – ein Patty Melt. Zur Hauptspeise ging es zu Sookie, dort gab es Lammkoteletts mit Ratatouille. Und zum Nachtisch waren wir bei Emily für Apfeltörtchen. Als Aperitif haben wir einen „Rory“ serviert – dieser Cocktail wurde in einer Folge zu Rorys Geburtstag kreiert.

Patty Melt

Zutaten für 2, oder für 4 als Vorspeise:

  • 4 Stück Roggentoast
  • ca 200g Faschiertes vom Rind
  • 4 Scheiben Gouda (oder anderen Käse, wir hatten Teils Gouda, teils Raclettekäse)
  • 2 Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten und in Ringe teilen
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Die Zwiebelringe in Butter anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Einige Minuten unter häufigem Wenden anbraten und zur Seite stellen.

Vom Roggentoast die Rinde abschneiden. Das Faschierte mit Salz und Pfeffer würzen und viereckige Patties formen. Die sollten etwas größer sein als das Toastbrot, da sie beim Anbraten eingehen. Die Patties in Olivenöl beidseitig anbraten.

In einer großen Pfanne wenig Olivenöl erhitzen und die Toastscheiben nebeneinander auflegen. Auf jeden Toast eine Scheibe Käse legen. Auf 2 Scheiben ein Patty und darauf die Zwiebeln legen. Die Toastscheiben mit dem Käse darüberlegen. Zugedeckt wenige Minuten braten lassen, dann umdrehen und auch die andere Seite bräunen.

Wir haben die Patty Melts halbiert und zur Vorspeise mit Tex-Mex-Sauce, Gurkerl und Salat gereicht.

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Das ist quasi eine sehr simple Burger-Variante, aber es schmeckt sehr gut und war ein passender Einstieg ins Menü. Zur Hauptspeise gab es dann Lammkotelettes mit Oliven, Rosmarin und Knoblauch und ein feines Ratatouille. Zu Emilys Apfenküchlein haben wir Eis serviert.

Die Rezepte hatten ein paar Tücken: Die Apfeltörtchen sind beinahe zerbröselt, bei den Lammkotlettes stimmten Zutatenliste und Rezept nicht überein, und der Cocktail hätte eigentlich dunkler ausfallen sollen – aber egal, geschmeckt hat alles ausgezeichnet. Wir haben die passende Musik dazu aufgelegt und hatten einen wunderbaren Abend.

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