CE #2: Cordero al chilindrón – ein Lammtopf aus Spanien

Nach der ersten Ausgabe von CookingEurope (CE) haben wir viel recherchiert. Ich habe aus der Bücherei einen Stapel Kochbücher geholt, und wir haben überlegt, was man für die diversen Länder so kochen könnte. Und bei Spanien war sofort klar: Paella wird es keine! Die schmeckt uns nicht, aber vielleicht haben wir einfach noch keine richtig gute gegessen.

Jedenfalls musste Ersatz her, der Alsergrundler hat geforscht, und das ausgewählte Gericht klang so gut, dass es am 3.9.2016 gleich gekocht wurde. Vom Cordero al chilindrón findet man einig Rezepte im Netz und sogar 2 Videos. Allerdings bräuchte man spezielle eingelegte Paprika – die wir nicht bekommen haben – also haben wir ein wenig improvisiert.

Zutaten (etwa 6 Portionen):

  • Lammkeule, ausgelöst (mit Knochen ca 3 Kilo)
  • gegrillte, gehäutete Paprika im Glas
  • eventuell einige frische rote Spitzpaprika
  • 2 große Tomaten
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Pfefferoni (klein oder halb)
  • 5 Knoblauchzehen
  • Mehl
  • Olivenöl
  • Zitrone
  • 1,5 Teelöffel Pimenton de la Vera
  • 1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Lorbeerblätter
  • ¼ l Weißwein
  • ⅜ l Wasser oder Suppe
  • Salz, Pfeffer

Lammfleisch entfetten und in 4-5 cm Würfel schneiden. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft (halbe Zitrone), Olivenöl marinieren. Eventuell frische Paprika im Rohr grillen und enthäuten (WIR machen uns die Arbeit sicher nicht mehr!). Zwiebel in feine Streifen, Knoblauch und Pfefferoni in kleine Würfel schneiden. Tomaten enthäuten, von Kernen befreien und würfeln. Paprika zur Hälfte in kleine Stücke schneiden, die andere Hälfte in der Küchenmaschine pürieren.

Fleisch abtupfen, einmehlen, in reichlich Olivenöl anbraten und zur Seite stellen. In großem Topf Zwiebel und Knoblauch glasig anbraten. Fleisch dazu, bei großer Hitze durchmischen. Mit Suppe und Weißwein ablöschen. Sobald alles kocht, restliches Gemüse und Gewürze hinzufügen. Gut durchmischen und auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist (ca 1,5 Stunden). Öfter umrühren, es legt sich leicht was an.

Als Beilage gab es Bratkartoffeln.

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Das war richtig, richtig gut! Allein schon für das Kennenlernen dieses Gerichts hat sich das Projekt CookingEurope gelohnt!

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